Was ist Logopädie?

Logopädie (von griech. logos = “das Wort” und pädeuein = “erziehen” ) ist der 1913 erstmals benutzte und 1924 durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels eingeführte Begriff für die Stimmheilkunde. Die Bedeutung des Logopädie-Begriffs änderte sich im Laufe der Zeit.

Heute bezeichnet die Logopädie die noch junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin , die den durch eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in seiner zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkten Menschen zum Gegenstand hat.

Das Interesse der Logopädie ist auf das konkrete Handeln (Vorbeugung, Beratung, Erfassung, Behandlung) gerichtet. Die Klientel umfasst alle Altersgruppen.

Behandlungsfelder

Late Talker beginnen verspätet zu sprechen, obwohl alle anderen Bereiche normal entwickelt sind. Eine Hörstörung sollte ausgeschlossen werden können.

Es sind Kinder, die das 2. Lebensjahr vollendet haben und:

• weniger als 50 Wörter eigenständig sprechen

Zum frühen Wortschatz werden auch Wörter wie „nein, hallo, auch…“ gezählt, ebenso Lautmalereien wie „wauwau, brumbrum…“, aber auch Namen; zunehmend umfasst der Wortschatz aber auch Gegenstands- , Tätigkeits- und Eigenschaftswörter.

• noch keine Zweiwortsätze bilden

Zu den frühen Zweiwortsätzen oder Zweiwortkombinationen gehören z.B. „Auto da, Papa weg, Mama auch, Milch trinken“; nicht dazu zählen fest gefügte Ausdrücke wie „noch mal“ oder Aussagen, die ein Anrede beinhalten „Mama! Komm!“

Es ist inzwischen nachgewiesen, dass ein großer Teil der Late-Talker später spezifische Sprachentwicklungsstörungen (Aussprachestörungen, Wortschatzprobleme und/oder einen Dysgrammatismus) aufweisen; diese gehen später mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb (Lesen/Schreiben/Lesesinnverstehen) einher.

Frühzeitige Therapieaufnahme kann diese Entwicklung unter Umständen nicht verhindern, aber das Ausmaß einer Sprachstörung erheblich einschränken. Es ist nachgewiesen, dass unser Gehirn in bestimmten Altersphasen besonders empfänglich für den Erwerb spezifischer Strukturen ist. Sind diese Phasen verstrichen, ist der Erwerb weiterhin zwar noch möglich, dann aber nur noch sehr erschwert und er benötigt demnach mehr Zeit.

Bei einer Rhinophonie ist der Stimmklang gestört. Sie tritt als organische oder funktionelle Störungen auf. Die wohl bekannteste Rhinophonie ist die Rhinophonia clausa, die man bei einem Schnupfen hören kann.

Der Stimmklang ist durch den Verschluß der Resonanzräume im Nasen-Rachenraum beeinträchtigt.

Die Laute /m/, /n/, /ng/ klingen verstopft.

Bei der Rhinophonia aperta entweicht zu viel Luft beim Sprechen durch die Nase. Hierfür gibt es meist organische Ursachen, wie eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Lähmungen des Gaumensegels oder auch Schonhaltungen nach Polypentfernung. Durch den fehlenden Verschluß des Nasen-Rachen-Raumes kommt es zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Aussprache.

In der Therapie arbeiten wir besonders am Aufbau der gesamten Muskulatur und natürlich an der Kräftigung der Mundmotorik. Die Erlernung des zielgerichteten Luftstromes ist ein weiterer Schwerpunkt, neben dem Atemtraining und der Verbesserung der Aussprache.

Man spricht von einer verzögerten Sprachentwicklung, wenn es zu deutlichen zeitlichen Verzögerungen und/oder anders als normal verlaufenden Entwicklungen in mehreren sprachlichen Bereichen kommt.

Eine SEV ist meist gekennzeichnet von Dyslalie, Dysgrammatismus verbunden mit einer Entwicklungsstörung des Wortschatzes. Probleme zeigen sich sowohl in einem reduzierten Umfang an »Wörtern« sowie in spezifischen Lösungsstrategien des Kindes bei sprachlichen Anforderungen. Oft werden unbekannte Wörter ersetzt. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, z. B. durch Umschreibung.

So bezeichnete ein Kind beispielsweise ein Glas Limonade als »Glas mit Gelbes drin«.

Manchmal antworten sprachgestörte Kinder mit Wörtern aus dem benachbarten Umfeld dessen, was sie sagen wollen. Zum Beispiel benannte ein Kind die Abbildung einer Nase als Ohr, eine Laterne als Taschenlampe, einen Apfel als Aprikose sowie einen Rock als Kleid.

Von einer Myofunktionellen Störung spricht man dann, wenn sich die Muskeln und deren Verhältnisse zueinander im Mund-, Gesichts-, Hals- und Nackenbereich im Ungleichgewicht befinden. Ziel der myofunktionellen Therapie ist es, ein Muskelgleichgewicht (wieder) herzustellen. Dies erreicht man durch die Förderung der Wahrnehmung in diesen Bereichen und durch gezielte mundmotorische und orofaziale Übungen, z.B. zur Lippenkräftigung, Zungenkräftigung oder Zungenkoordination.

Als Myofunktionelle Störung wird aber auch ein falsches Schluckmuster bezeichnet. Wenn beispielsweise die Zunge während des Schluckens gegen die Zähne oder sogar zwischen die Zähne drückt. Und weil der Mensch ca. 3000-mal am Tag schluckt, kann dies negative Auswirkungen auf die Kiefer- und Zahnentwicklung haben.

Daher ist eine Myofunktionelle Therapie häufig eine begleitende Maßnahme während einer kieferorthopädischen Behandlung zur Verbesserung der Funktion. Nach abgeschlossener kieferorthopädischer Behandlung ohne begleitende Myofunktionelle Therapie würden sich Zähne und Kiefer wieder in ihre ursprüngliche Fehlposition stellen. Auch Kinder mit einer operierten Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte sollten eine Myofunktionelle Therapie erhalten, um Kauen, Schlucken, Saugen, Atmen, deutliches Sprechen usw. zu verbessern.

Wichtig für den Erfolg der Therapie ist es, „alte Angewohnheiten“ (Damenlutschen, usw.) abzulegen und die neu erlernten Muster auch im Alltag umzusetzen.

Eine Artikulationsstörung, die durch Fehler in der Lautbildung gekennzeichnet ist.

Sie liegt dann vor, wenn einzelne Laute oder Lautverbindungen nicht korrekt ausgesprochen werden. Dabei können die betroffenen Laute entweder ganz ausgelassen, durch andere ersetzt oder „anders“ gebildet werden.

Bei einer „Dyslalie“ ist ausschließlich das Sprechen beeinträchtigt, nicht jedoch das Sprachsystem als solches in Bezug auf Wortschatz, Grammatik und Satzbau.

Zu den häufigsten Artikulationsstörungen im Vorschulalter gehören die Fehlbildung der Laute S, Ch und Sch (häufig zwischen den Zähnen gebildet, manchmal fließt der Luftstrom aber auch seitlich und es entsteht ein leicht gurgelndes Geräusch) sowie die Bildung der Laute K und G als T und D (z.B. „Tinderdarten“).

Im Folgenden soll eine kleine Tabelle eine Übersicht geben, wann welche Laute korrekt gebildet werden sollten.

1,6 – 2,5 Jahre
m, n, b, p, d

2,6 – 2,11 Jahre
w, f, l, t, l, „ng“, „ch“ (wie bei „ach“), h, k , s

3 – 3,5 Jahre
j, r, g, pf

3,6 – 3,11 Jahre
z, „ch“ (wie bei „ich“)

4 – 4,5 Jahre
sch

WICHTIG: Die Altersangaben sind Durchschnittswerte, sie dürfen nicht als starre Normen verstanden werden!

Dysgrammatismus ist eine sprachliche Entwicklungsstörung, die durch verspätet einsetzende, verlangsamte, teilweise auch stockende , inkonstante und undifferenzierte Lernprozesse geprägt ist.

Auffälligkeiten im Grammatikerwerb können sein:

– Auslassen von Wörtern, insbesondere Artikel (der, die, das….), Präpositionen (vor, über, neben….), Konjunktionen (und, oder ….) und Fragewörter (was, wer, wo….)

– Wortstellungsfehler („In Urlaub wir fahren.“)

– Schwierigkeiten beim Einsatz der Kasusformen, insbesondere Dativbildung (3.Fall) („mit das Auto“, „der Ball liegt auf den Tisch“)

– Flexionsfehler – Deklination und Konjugation (Beugung von Substantiven und Verben) („Ich magte dich.“)

– Schwierigkeiten in der Mehrzahlbildung („die Kinders“)

-Verben werden nicht entsprechend gebeugt („Der Baum blühen.“)

-Zusammengesetzte Verben werden im Satz nicht getrennt („Ich anziehe mich.“)

– Verbendstellung ist herausragendes Merkmal (Verben stehen in der deutschen Sprache an 2. Stelle; im Nebensatz an letzter – Erwerb der Verbzweitstellung mit ca. 2 Jahren) („Mama mich wieder abholt.“)

Stottern ist eine Störung des Redeflusses. Sie ist durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufs, durch Wiederholungen von Lauten und anderen Teilen eines Wortes gekennzeichnet.

Das frühkindliche Stottern ist eine Entwicklungsstörung. 80% aller Kinder durchlaufen solche Phasen der Sprechunflüssigkeit. 5% der Kinder gehen durch eine längere Phase des Stotterns. Ein Prozent aller Menschen stottert – in Deutschland sind das über 800.000.

Charakteristisch für das Stottern sind Unterbrechungen zu Beginn des Satzes:

– Teil-Wort-Wiederholungen (fa-fa-fa-fahren)

– Verlängerungen (iiiiiich)

– Blockierungen („———–ich“)

Stotterer haben aber auch innere Symptome, die für den Zuhörer nicht direkt beobachtbar sind. Es handelt sich um negative Gefühle, Gedanken und Einstellungen, die als Reaktion auf das Stottern entstehen. Häufige innere Symptome sind Angst, Scham und Minderwertigkeitsgefühle. Häufig entwickeln Stotternde so genannte sekundäre Symptome, wie auffällige Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder zusätzliche Körperbewegungen, beim Sprechen. Andere Betroffene reagieren auf das eigene Stottern mit einem Vermeidungsverhalten oder der Taktik des Verschleierns.

Für weitere Infos: www.bvss.de

Poltern

Poltern ist ebenfalls eine Störungen des Redeflusses. Für das Poltern sind eine unregelmäßige, zu schnelle Sprechgeschwindigkeit, Unflüssigkeiten, Silbenverschmelzungen und oft andere Symptome wie Aufmerksamkeitsprobleme charakteristisch. Kinder die poltern können leicht ablenkbar und hyperaktiv sein und haben häufig eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und Probleme bei der auditiven Verarbeitung.

Menschen, die poltern, empfinden meist wenig Leidensdruck und sind sich in der Regel ihrer Störung nicht bewusst. Es ist wichtig, dass die vom Poltern betroffenen Kinder und ihre Familien gründlich beraten werden.

Zur Therapie gehören die Reduzierung und Bewusstmachung des Sprechtempos genauso wie die Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie der auditiven Wahrnehmung und Artikulation.

Es können akustische Reize (Geräusche, Sprachlaute) trotz intaktem Gehör nicht adäquat verarbeitet werden. Die Kinder können sich z. B. Reime und Verse nicht gut merken. Sie können zwei ähnliche Laute oder Wörter auditiv nicht voneinander unterscheiden (z.B. Nadel – Nagel), oder es bestehen Probleme, sich in lauter Umgebung länger zu konzentrieren, Sprache zu verstehen und somit wichtige Inhalte mitzuverfolgen.

Das Vorhandensein einer solchen Störung führt oft zu schulischen Lernstörungen, da vor allem auditive Gedächtnisleistungen sowohl für die Lese-/Rechtschreibentwicklung als auch für die Durchführung von Rechenoperationen (insbesondere Kopfrechnen) von fundamentaler Wichtigkeit sind.

Stimmstörungen bei Kindern machen sich durch länger anhaltende Heiserkeit (ohne akuten Infekt) bemerkbar. Die Stimme ist wenig belastbar und kann manchmal ganz wegbleiben. Sie kann rau und gepresst oder kraftlos und hauchig klingen und eventuell schwer verständlich sein. Es können funktionelle oder organische Ursachen zugrunde liegen.

Organische Stimmstörungen kommen im frühem Kindes- bzw. Säuglingsalter z.B. aufgrund von Fehlbildungen des Kehlkopfes vor, bei Vorschul- bzw. Schulkindern auch als sekundäre organische Veränderungen („Schreiknötchen“), als Folge entzündlicher Erkrankungen (chronische Kehlkopfentzündungen) oder als Folge von Verletzungen im Kehlkopfbereich (durch Unfälle, Operationen etc).

Funktionelle Stimmstörungen zeigen noch keine organischen Veränderungen, aber Unregelmäßigkeiten im Schwingungs- bzw. Schließungsverhalten der Stimmlippen, die eine Veränderung im Stimmklang ( Heiserkeit) und in der Stimmleistung (Stimme bricht weg, ermüdet schnell) zur Folge haben. Sie können ohne logopädische Therapie zu organischen Veränderungen führen. Ursachen von funktionellen Stimmstörungen können ein zu intensiver und falscher Stimmeinsatz, ungünstige Körperhaltung, ungünstige Stimmmodelle (Eltern, Bezugspersonen mit auffälligen Stimmen), ungünstige Umweltbedingungen, familiär bedingte Stimmschwäche, Hörstörungen (beim Kind selbst oder bei Eltern / Bezugspersonen, so dass immer laut gesprochen werden muss) sein. Es wird zwischen hyper- und hypofunktionellen Stimmstörungen unterschieden, je nachdem, ob mit zu viel oder zu wenig Spannung gesprochen wird.

Psychogene Stimmstörungen treten selten (Stimmklangveränderung aufgrund psychischer Beeinträchtigungen) bei Kindern auf, die meist in Kombination mit anderen psychischen Störungen (z.B. Magersucht oder Bulimie) vorkommen oder als psychogene Aphonie (völlige Stimmlosigkeit) nach einem traumatischen Erlebnis oder Schock.

Die Behandlung der Stimmstörung verläuft bei Kindern sehr spielerisch und indirekt. Das Ziel ist es, dem Kind einen gesünderen und leistungsfähigeren Umgang mit seiner Stimme zu vermitteln. Aufgrund des komplexen Ursachengefüges hat auch die Elternberatung einen wichtigen Stellenwert in der Therapie.

Die betroffenen Kinder haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt. Als Ursache werden Probleme der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung, der Verarbeitung der Sprache und vor allem der Phonologie angenommen. Die schriftsprachlichen Probleme entstehen, ohne dass es eine plausible Erklärung wie eine Lernschwäche und Intelligenzminderung gibt. Bei frühzeitiger Erkennung können die Probleme meist erkannt und behandelt werden. Je später eine Therapie ansetzt, desto geringer sind in der Regel die Effekte.

Aufgabe der Sprachtherapie ist die Früherkennung und Diagnostik von Störungen in der Sprachentwicklung, die dazu führen, dass es im Lese-Schreibprozess zu Schwierigkeiten kommen kann. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Förderung der auditiven Wahrnehmung und Differenzierungsfähigkeit, der Förderung der Sprach- und Regelverarbeitung und der Umsetzung in den schulischen Alltag.

Störungen des Gehörs können vielfältige Folgen für das Sprechen haben, weil man weder die eigene Sprache noch die des Umfeldes richtig hören kann, z.B.:

– undeutliches Sprechen
– Näseln
– fehlerhafte Stimmgebung
– Probleme mit der Grammatik
– begrenzter Wortschatz
– falsche oder monotone Sprachmelodie

Hörstörungen führen häufig zu auffälligen Verhaltensweisen, bei Kindern z.B. zu permanenter Unruhe oder dem Rückzug von Freunden und Familie, bei Erwachsenen vor allem zur Reduzierung der sozialen Kontakte. Die Kommunikationsfähigkeit kann entscheidend beeinträchtigt sein.

In vielen Fällen sind gehörgestörte Menschen bereits mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet, bevor sie zum Logopäden kommen. Die beiden wichtigsten Möglichkeiten moderner Technik bestehen in individuell angepassten Hörgeräten und in der Einpflanzung von Cochlea Implantaten.

Beide technischen Hilfsmittel bedürfen von Beginn an der Begleitung durch intensive logopädische Behandlung, wenn ihre Potenziale voll ausgeschöpft werden sollen.

Oberstes Ziel der logopädischen Behandlung von Menschen mit Hörstörungen ist die individuell mögliche, optimale Kommunikations- und Dialogfähigkeit.

Behandlungsziele können sein:

– Hörübungen
– Lippenlesen
– Schreibfähigkeiten trainieren
– Leseübungen
– Stimmeinsatz einüben
– Verbesserung der Sprachmelodie
– Rhythmik des Sprechens trainieren

Vor allem bei hörgeschädigten Kindern können Erfolge in der Aussprache, dem Satzbau, der Wortschatzerweiterung und dem gesamten Sprachvermögen durch entsprechende Spiele und Übungen erreicht werden. Eine Vertiefung der auditiven Wahrnehmung ist bei jüngeren und älteren Betroffenen möglich.

Mund-, Ess- und Trinktherapie

Definition:

Die Fütterstörung ist eine Ess-Verhaltensstörung und zählt zu den frühkindlichen Regulationsstörungen. Bei Säuglingen und Kleinkindern kommt es zu Problemen beim Gefüttert werden ohne dass neurologische oder organische Gründe vorliegen. Die Kinder zeigen ein extrem wählerisches Essverhalten und/oder verweigern die Nahrungsaufnahme trotz eines angemessenen Nahrungsangebotes. Begleitend kann exzessives Erbrechen auftreten. Die Füttersituationen sind in der Regel Angst besetzt.

Die Therapieform der Mund-, Ess- und Trinktherapie kann z.B. bei folgenden Ursachen eingesetzt werden:

– Cerebralparesen
– Lange Sondierungszeit
– Frühgeburten
-Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
– Sensibilitätsstörunge
– Morbus Down

Leitsymptomatik:

– Saugschwäche / -störung
– Trinkschwäche / -störung
– Kauschwäche / -störung
– Hypo- /Hypertonie der Gesichtsmuskulatur
– Hypo- / Hypersensibilität im Gesichtsbereich
– Zungenfehlfunktionen
– Fehlende oder pathologisch gesteigerte Mundreflexe

Ziele in der Mund -, Ess- und Trinktherapie können sein:

– Sensibilisierung / Desensibilisierung
– Hemmung / Bahnung der Mundreflexe
– Förderung der Mundmotorik und des Mundschlusses
– Gewöhnung an orale Nahrungsaufnahme
– Anbahnung und Hilfen zum Saugen, Kauen, Trinken und Schlucken
– Elternberatung und Hilfen für die Mutter-Kind-Beziehung

Globale Aphasie

Die Globale Aphasie ist die schwerste Form der Sprachstörungen. In diesem Fall sind alle sprachlichen Bereiche stark beeinträchtigt. Dazu gehören spontanes Sprechen, Nachsprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Oft benutzen Betroffene sogenannte Sprachfloskeln. Dabei wiederholen sie immer wieder dasselbe, z. B. „so, so , so…“.

Broca Aphasie

Die Betroffenen sprechen meistens sehr langsam und stockend in grammatikalisch unvollständigen Sätzen. Meistens weiß der Betroffene genau, was er sagen will, aber es kommt zu Lautverwechslungen. So wird z. B. statt „Messer“ „Meksel“ gesagt. Manchmal werden auch Laute oder Silben einfach weggelassen.

Wernicke Aphasie

Menschen, die von der Wernicke-Aphasie betroffen sind, merken oft selbst nichts von ihrer Sprachstörung. Sie sprechen häufig ohne große Mühe und flüssig. Ihre Sprache enthält aber sehr viele Verdrehungen und Wortverwechslungen. Oft „erfinden“ sie auch einfach neue Wörter. So kann die Sprache bis zur Sinnlosigkeit verändert werden.

Amnestische Aphasie

Die Amnestische Aphasie ist eher eine Wortfindungsstörung. Das Sprachverständnis ist meisten kaum gestört. Allerdings ist die Rede häufig geprägt durch geringe Vermittlung von Inhalten. Häufig werden gesuchte Wörter durch „Füllwörter“ wie „Ding“ oder „das da“ ersetzt. Statt genauer Bezeichnungen wie „Telefonbuch“ wird der Oberbegriff „Buch“ verwendet. Oft wird auch anstelle des gesuchten Wortes, dessen Sinn beschrieben.

Durch gezielte sprachtherapeutische Behandlung können wesentliche Verbesserungen der aphasischen Defizite erzielt werden. Dabei hängt der Erfolg von folgenden Faktoren ab:

– Frühestmöglicher Therapiebeginn.

Optimal ist eine therapeutische Versorgung, die schon im Akutkrankenhaus einsetzt.

– Lückenlose Kontinuität bei der Rehabilitation.

Schon während des Aufenthaltes im Akutkrankenhaus sind weiterführende Aufenthalte in einer Reha-Klinik zu organisieren. Während dem Reha-Aufenthalt sollte bereits an die ambulante Weiterführung der Therapie gedacht werden.

Kontaktieren Sie uns also schon während der Reha, damit ein nahtloser Übergang der Therapie gewährleistet werden kann.

Für weitere Infos: www.aphasie-unterfranken.de

1. Funktionelle Stimmstörungen entstehen meist durch einen unökonomischen Stimmgebrauch (Atmung, Artikulation, Stimmgebung, Körperspannung). Darunter zählen die hyper- und hypofunktionellen Dysphonien.

– hyperfunktionelle Dysphonie:

Die hyperfunktionelle Dysphonie ist die häufigste Stimmstörung, meist ist der gesamtkörperliche Muskeltonus (=Muskelspannung) zu hoch. Die hyperfunktionelle Dysphonie entsteht durch länger anhaltenden falschen Stimmgebrauch. Die Stimme klingt rau, heiser, belegt, gepresst und knarrend, oftmals verbunden mit einer Fehlatmung (Hochatmung). Zusätzliche Symptome können Räusperzwang und frühzeitige Stimmermüdung sein.

– hypofunktionelle Dysphonie:

Bei der hypofunktionellen Dysphonie ist meist der gesamtkörperliche Muskeltonus zu niedrig und zu schwach. Die Stimme klingt leise, behaucht, ist wenig steigerungsfähig und hat eine matte Klangfarbe.

2. Organisch bedingte Stimmstörungen entstehen als Folge einer organischen Veränderung des Kehlkopfes, wie Entzündungen, Stimmlippenknötchen, Tumoren, Stimmlippenlähmungen (v.a. infolge einer Schilddrüsenoperation)

Ziel der Stimmtherapie ist die Wiederherstellung einer ökonomischen Stimmführung. Neben Übungen zur Wahrnehmung der Körperspannung werden Übungen zur Verbesserung der Ruhe- und Sprechatmung durchgeführt. Weiterhin wird in den Bereichen Resonanz, Stimmeinsatz und Artikulation gearbeitet. Der Transfer der verbesserten Stimmfunktionen aus der Übungssituation in den Alltag sichert eine langfristig gute Stimme, die den täglichen Anforderungen stand hält.

Laryngektomie ist die vollständige operative Entfernung des Kehlkopfes.

Die Luftröhre unterhalb des Kehlkopfes wird nach außen am Hals angelegt, ein Tracheostoma entsteht. Nach einer vollständigen Laryngektomie ist die Stimmfähigkeit des Patienten nicht mehr gegeben und es muss auf „Ersatzstimmen“ zurückgegriffen werden. Als Grund für die Kehlkopfentfernung ist meist eine Tumorerkrankung des Kehlkopfes zu nennen. In Deutschland erkranken ca. 3.200 Patienten jährlich an Kehlkopfkrebs, insgesamt gibt es ca. 20.000 laryngektomierte Patienten. Nach einer Laryngektomie hat der Patient grundsätzlich die Möglichkeit über folgende Methoden die Stimmfähigkeit wiederzuerlangen:

Speiseröhren- Ersatzstimme

Bei dieser Methode werden die Muskeln und Schleimhautfalten am Speiseröhreneingang in Schwingungen versetzt. Dazu muss die Luft im Mundraum in die Speiseröhre gedrückt und dann wieder ausgestoßen werden. Es wird trainiert, den so erzeugten Speiseröhrenton im Wort und später dann bei allen sprachlichen Äußerungen anzuwenden.

Shunt- Ventil

Es wird operativ eine Verbindung zwischen Speiseröhre und Luftröhre geschaffen, in die das Shunt- Ventil eingesetzt wird. Durch kurzfristigen Verschluss der Atemöffnung wird die Ausatemluft durch das Ventil in die Speiseröhre umgelenkt, wo dann der Speiseröhrenton erzeugt wird.

Elektronische Ersatzstimme

Mit dem Patienten wird die Handhabung und Koordinierung der Sprechbewegungen mit diesem elektronischen Gerät geübt.

Wir beraten Sie gerne über Ihre individuellen Möglichkeiten, gängige Hilfsmittel und Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe!

Für weitere Infos: www.kehlkopfoperiert-bv.de

Dysphagien (Schluckstörungen) liegen vor, wenn die am Schluckakt beteiligten Strukturen in ihrer Funktion bzw. in ihrem funktionellen Zusammenwirken beeinträchtigt sind.

Sie können u.a. als Folge von Schlaganfällen, Tumoren, Schädelhirntraumen, altersbedingten Organveränderungen und im Verlauf von progredienten Erkrankungen wie z.B. Morbus Parkinson, Amyotrophe Lateralskleose (ALS), Multiple Sklerose (MS) oder Chorea Huntington auftreten.

Patienten beschreiben folgende Symptome:

– Nahrung bleibt im Hals stecken

– Der Schluckvorgang kann nur schwer ausgelöst werden, so dass

Speichel oder Nahrung ausgespuckt werden

– Die Stimme hat beim Sprechen eine feuchte, gurgelnde Qualität

– Brodelnde Atemgeräusche

– Häufiges Husten beim Essen

– Nahrung sammelt sich am Gaumen, in den Wangentaschen oder an

der Rachenhinterwand

– Die Nahrungsaufnahme dauert länger als früher

– Häufiges Nachtrinken notwendig

– Gewichtsabnahme

– Aspirationspneumonien

– Das Essen in Gesellschaft wird gemieden

– Verlust an Lebensqualität

In Abhängigkeit vom diagnostischen Befund wird entschieden, ob eine orale Nahrungsaufnahme weiterhin möglich und sinnvoll ist oder ob der Patient vorübergehend mit einer Sonde ernährt werden muss.

Inhalte der funktionellen Dysphagietherapie sind die Wiederherstellung der Schutzreflexe (Würgereflex, Hustenreflex und Schluckreflex), der Haltungsaufbau, sowie der Aufbau der am Schlucken beteiligten Muskelgruppen in den einzelnen Schluckphasen, so dass ein physiologischer Schluckablauf wieder möglich ist. Auch werden Kompensationsstrategien erarbeitet, Ernährungsberatung durchgeführt (Pürieren fester Konsistenzen, Andicken von Flüssigkeiten) und die Handhabung von Trachealkanülen geübt.

Dysarthrie bezeichnet eine Kombination aus Störungen in den Bereichen Atmung, Phonation und Artikulation, Prosodie (Sprachmelodie) und Sprechgeschwindigkeit.

Zum einen kann sie aus einmaligen Ereignissen wie Schädel-Hirn-Traumen, Schlaganfall, frühkindliche Hirnschädigungen etc. resultieren, zum anderen können aber auch fortschreitende, sogenannte progrediente neurologische Erkrankungen verantwortlich gemacht werden. Dazu gehören unter anderem Morbus Parkinson, Infektionen und Entzündungen, Tumore, Multiple Sklerose oder ALS.

Die am Sprechen beteiligte Muskulatur ist durch Schwächung, Lähmung oder in ihrer Koordination gestört:

– Laute werden anders ausgesprochen als zuvor; die betroffene Sprechmuskulatur hat sich verändert, so dass sich vieles verwaschen, undeutlich und angestrengt anhört.

– die Sprechatmung ist gestört, wodurch

– die Stimmqualität und die musischen Sprechanteile (Sprechmelodie, Sprechtempo, Lautstärke, Dynamik und Rhythmus) beeinträchtigt sind und die Stimme zum Teil rau und kratzig oder nasal klingt.

Therapie bei neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel:

Morbus Parkinson

Da die Parkinson-Erkrankung die Beweglichkeit generell beeinträchtigt, leidet oft auch das Sprechen (im motorischen Sinne) darunter. Beim Sprechen wirken drei Funktionskreise zusammen, die allesamt auf motorischen Abläufen beruhen und deshalb durch das Parkinson-Leiden gestört werden können: Atmung, Stimme und Artikulation. Die typischen Parkinson-Symptome (Muskelsteifigkeit, Bewegungsarmut und Zittern) begünstigen vor allem folgende Sprechprobleme: Patienten, die aufgrund der Hypokinese kaum den Mund bewegen, sprechen undeutlich und leise. Häufig beschleunigen sie das Sprechtempo. Mitunter scheinen sie zu stottern, was dem typischen Trippeln beim Laufen ähnelt. So wie ihnen beim Gehen das Starten und Durchqueren von Engpässen Probleme bereitet, kann es ihnen schwer fallen, das erste Wort zu äußern. Die erhöhte Spannung der Atemmuskeln läßt sie häufig flacher und hastiger atmen. Hypokinetische Kehlkopfmuskeln lassen die Stimme leiser werden. Diese klingt heiser bzw. belegt. Die Patienten leiden unter dem Gefühl, einen „Kloß im Hals“ zu haben. Sie müssen sich oft räuspern. Auch die Stimm-Melodie verändert sich und wird monotoner. Beim Singen fällt es den Kranken schwer, die hohen und tiefen Töne zu erreichen. Und schließlich kann sich auch der Tremor in einem Zittern der Stimme Ausdruck verschaffen.

Für weitere Infos: www.parkinson-vereinigung.de

ALS (Amyothrophische Lateral-Sklerose)

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine fortschreitend verlaufende Erkrankung des Nervensystems. Es können Schwäche und Lähmungen (Paresen), Muskelabbau (Atrophie), Muskelfaserzuckungen (Faszikulationen) und Spastik der Muskulatur auftreten. Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar. Durch eine frühzeitige Therapie kann der Krankheitsverlauf u.U. jedoch günstig beeinflusst und der Patient im Umgang mit der auftretenden Symptomatik hilfreich begleitet werden. In den Bereich der logopädischen Therapie fallen dabei folgende Krankheitssymptome:

– Sprech-, Stimm- und Atemstörung (Dysarthrie)
– Kau- und Schluckstörung (Dysphagie)
– Gaumensegellähmungen (Velumparesen)

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die unterschiedlich verlaufen kann und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Folgende Bereiche können betroffen sein:

– Phonation ( Stimmklang heiser, nasal, zittrig, leise oder zu laut)
– Atmung ( kurzatmig, flach, schnappend, unkoordiniert)
– Sprechmelodie (monoton)
– Artikulation (undeutliche, verwaschene Aussprache)
– Facialisparesen (Lähmungen im Gesicht)
– Schlucken (Räusperzwang, Hustenreiz bei oder nach der Nahrungsaufnahme; häufiges Verschlucken)

Für weitere Infos: www.dmsg.de

Demenz

Ziel der logopädischen Behandlung von Demenz-Kranken ist es primär die Kommunikationsfähigkeit des Patienten zu erhalten und nach Möglichkeit zu erweitern. Bedenkt man den fortschreitenden Verlauf der Krankheit, die mit dem gänzlichen Verlust der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit einhergeht, wird offensichtlich, dass die logopädische Arbeit so früh wie möglich einsetzen sollte. Die Kommunikation bei Demenz ist im Anfangsstadium durch Wortfindungsstörungen und eingeschränkte Merkfähigkeit gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf einer Demenz verschlechtert sich oft die Kommunikation. Es kommt häufig zu Satzabbrüchen, Artikulationsstörungen und Stammeln. Der Demenzkranke kann komplexe Sätze nicht mehr verstehen und aktuelle Informationen nicht aufnehmen und behalten. Ihm fehlen selbst die Worte um sich verbal auszudrücken und mitzuteilen.

Für weitere Infos: www.deutsche-alzheimer.de

Störungen des Gehörs können vielfältige Folgen für das Sprechen haben, weil man weder die eigene Sprache noch die des Umfeldes richtig hören kann, z.B.:

– undeutliches Sprechen
– Näseln
– fehlerhafte Stimmgebung
– Probleme mit der Grammatik
– begrenzter Wortschatz
– falsche oder monotone Sprachmelodie

Hörstörungen führen häufig zu auffälligen Verhaltensweisen, bei Kindern z.B. zu permanenter Unruhe oder dem Rückzug von Freunden und Familie, bei Erwachsenen vor allem zur Reduzierung der sozialen Kontakte. Die Kommunikationsfähigkeit kann entscheidend beeinträchtigt sein.

In vielen Fällen sind gehörgestörte Menschen bereits mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet, bevor sie zum Logopäden kommen. Die beiden wichtigsten Möglichkeiten moderner Technik bestehen in individuell angepassten Hörgeräten und in der Einpflanzung von Cochlea Implantaten.

Beide technischen Hilfsmittel bedürfen von Beginn an der Begleitung durch intensive logopädische Behandlung, wenn ihre Potenziale voll ausgeschöpft werden sollen.

Oberstes Ziel der logopädischen Behandlung von Menschen mit Hörstörungen ist die individuell mögliche, optimale Kommunikations- und Dialogfähigkeit.

Behandlungsziele können sein:

– Hörübungen
– Lippenlesen
– Schreibfähigkeiten trainieren
– Leseübungen
– Stimmeinsatz einüben
– Verbesserung der Sprachmelodie
– Rhythmik des Sprechens trainieren

Vor allem bei hörgeschädigten Kindern können Erfolge in der Aussprache, dem Satzbau, der Wortschatzerweiterung und dem gesamten Sprachvermögen durch entsprechende Spiele und Übungen erreicht werden. Eine Vertiefung der auditiven Wahrnehmung ist bei jüngeren und älteren Betroffenen möglich.

Therapie EinbliCke

Eine Therapieeinheit beträgt in der Regel 45-60 Minuten und findet 1 – 3x pro Woche in der Praxis, bei Ihnen zu Hause oder auch im Pflegeheim statt.

Wie lange eine Therapie dauert, hängt entscheidend von der Ausprägung der Störung, der Motivation des Patienten, der Mitarbeit der Eltern/Angehörigen und der Regelmäßigkeit ab, mit der die Therapieeinheiten durchgeführt werden.

Patienten Informationen

Wenn Sie bei sich, Ihrem Kind oder Ihren Angehörigen sprachliche Schwierigkeiten bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies kann Ihr Hausarzt, HNO-Arzt, Kinderarzt, Kieferorthopäde, ein anderer Facharzt oder die Uni-Klinik sein.

Ihr Arzt stellt eine Diagnose und genehmigt eine logopädische Behandlung. Sie melden sich telefonisch in der Praxis an, und wir vereinbaren einen Termin zum Erstgespräch.

Wir führen auch Hausbesuche bei Ihnen vor Ort oder in Altenheimen und anderen Einrichtungen durch. Fragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.

Die Kosten

Die Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie ist als Heilmittel ein Teil der medizinischen Grundversorgung. Die Behandlung muss von einem Arzt verordnet werden.

Gesetzlich Versicherte

Erwachsene der gesetzlichen Krankenkassen müssen einen Eigenanteil von 10 % und eine Verordnungsgebühr von 10 Euro pro Verordnung/Rezept zahlen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie bei Patienten mit einer Zuzahlungsbefreiung werden die Kosten voll von der Krankenkasse übernommen.

Privat versicherte Patienten

Sie benötigen ein Privatrezept Ihres behandelnden Arztes. Die Versicherungen erstatten die Kosten im Rahmen der von Ihnen vereinbarten Tarife.